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In memoriam Lore Krainer

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Wien (OTS) – Sie war die Grande Dame der österreichischen Kabarett-Szene, eine der Hauptfiguren im „Seniorenclub“ und hat mehr als drei Jahrzehnte lang jeden Sonntag den satirischen Ö1-„Guglhupf“ brennheiß serviert. Der ORF gedenkt Lore Krainer, die im Herbst ihren 90. Geburtstag gefeiert hätte, mit Programmänderungen in ORF 2, ORF III und Ö1: Neben Berichterstattung in den aktuellen Sendungen bringt ORF 2 mit „Lore Krainer – Die Pflicht zu unterhalten“ am Samstag, dem 4. Juli 2020, um 12.40 Uhr ein Porträt der Kabarettlegende, die im Laufe ihrer mehr als 50-jährigen Karriere nicht weniger als 3.000 satirische Lieder für Kleinkunstbühnen verfasste. ORF III zeigt am Sonntag, dem 5. Juli, um 21.55 Uhr das Kabarett „Krainer mit Saft“ und danach, um 22.35 Uhr, die Wiederholung von „Lore Krainer – Die Pflicht zu unterhalten“. Auch Ö1 ändert sein Programm und sendet am Sonntag, dem 5. Juli, um 19.05 Uhr „Starke Stückln: Reminiszenzen von Lore Krainer“.

„Lore Krainer – Die Pflicht zu unterhalten“: 4. Juli, 12.40 Uhr, ORF 2 und 5. Juli, 22.35 Uhr, ORF III

Sie war die Grande Dame der österreichischen Kabarett-Szene: Lore Krainer, die im Laufe ihrer Karriere mehr als 3.000 Lieder komponiert hat, ist gestorben. Am 4. November 1930 als Tochter eines Pianisten in Graz geboren, studierte Krainer zunächst am Konservatorium Klavier, tourte dann als „Boogie-Königin“ durch die Schweiz und begann eigene Chansons zu schreiben. In den 70er Jahren wurde sie von Gerhard Bronner in einem Grazer Kellerkabarett entdeckt und trat seitdem an der Seite aller namhaften Kabarettisten in Österreich auf.

„Krainer mit Saft“: 5. Juli, 21.55 Uhr, ORF III

ORF III zeigt einen Auftritt der Kabarettistin mit ihrem Programm „Krainer mit Saft“ aus dem Jahre 1990 im Theater Center Forum.

„Starke Stückln: Reminiszenzen von Lore Krainer“ (anlässlich ihres 80. Geburtstags): 5. Juli, 19.05 Uhr, Ö1

Bekannt wurde Lore Krainer als kritisch-bissige Kommentatorin des aktuellen Zeitgeschehens und der politischen Merkwürdigkeiten eines kleinen Landes. Nicht weniger als 3.000 satirische Lieder hat Lore Krainer im Laufe ihrer Karriere komponiert und geschrieben. Wie viele Conferencen und Kabaretttexte sich während dieser Zeit angesammelt haben, lässt sich allerdings nicht mehr ganz genau rekonstruieren. Schon in den Jahren 1947 bis 1949 stellte die aus Graz stammende Pianistin ein Studentenkabarett zusammen und ging damit auf Tournee. Ende der 1960er Jahre führte sie in Graz den „Girardi-Keller“, in dem sie mit eigenen Texten und Liedern auftrat. 1972 wurde Lore Krainer von Gerhard Bronner in sein Kabarett „Fledermaus“ engagiert. Ab 1978 gehörte sie dem „Guglhupf“-Team an, das über 30 Jahre Radiosatire produzierte. Einige „Starke Stückln“ von Lore Krainer, die zu ihrem 80. Geburtstag in CONTRA ausgestrahlt wurden, gibt es in memoriam Lore Krainer zum Wiederhören.

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