FPÖ-Darmann: Monatelange dramatische Hilferufe von Pflegeheimbetreibern und Pflegekräften sind endlich ernst zu nehmen | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

FPÖ-Darmann: Monatelange dramatische Hilferufe von Pflegeheimbetreibern und Pflegekräften sind endlich ernst zu nehmen

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Klagenfurt (OTS) – Als „verantwortungslos“ bezeichnet FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Mag. Gernot Darmann den Umstand, dass die Kärntner Gesundheits- und Sozialreferentin Dr. Beate Prettner bis jetzt zugewartet hat, um Heime sowie Pflegekräfte endlich mit Schutzmasken der notwendigen Sicherheitsklasse auszustatten und Neuzugänge in Heimen auf Covid-19 zu testen. „Diese Maßnahmen sind schon längst überfällig und wurden von der der FPÖ Kärnten zurecht schon seit Wochen gefordert. Es ist zum Fürchten, wenn man als im Pflegeberuf tätige Person seit nunmehr Monaten weiß, dass die zuständige Referentin in Kärnten wie auch der Gesundheitsminister regelmäßig medial und im Scheinwerferlicht über die höchste Risikogruppe und deren notwendigen Schutz philosophieren, aber gleichzeitig auf genau jene Pflegekräfte ebenso seit Monaten vergessen und sie im Regen stehen lassen. Trotz mehrmaligen Aufforderungen zum Handeln und regelmäßigen Hilfeschreien aus dem Pflege- und Gesundheitsbereich wurde bis dato für keine ausreichende Ausstattung mit den entsprechenden Sicherheitsmasken, Handschuhen und Einwegmäntel gesorgt“, sagt Darmann.

Eine Maskenpflicht und adäquate Schutzausrüstung in Pflegeheimen sowie bei mobilen Pflegediensten bei Erbringung von Pflegeleistungen sei seit vielen Wochen ein Gebot der Stunde. Auch die Testung von Neuzugängen in Pflegeheime – egal ob sie aus Krankenanstalten oder aus der häuslichen Pflege käme – sei dringend notwendig, aber zu kurz gegriffen, denn auch besorgniserregende Auffälligkeiten unter den bisherigen Klienten sowie bei den Pflegekräften selbst seien vorrangig Tests im Sinne der aktiv zu schützenden Hochrisikogruppe zuzuführen. Nur so könne sichergestellt werden, dass einerseits die Ansteckungsgefahr der größten Risikogruppe, den Pflegebedürftigen über 70 Jahre, reduziert wird, und andererseits auch die Pflegekräfte geschützt werden, die als Stützen der Versorgung unverzichtbar sind und größte Anerkennung verdienen. „Eine Verpflichtung der Heime zur Anwendung von qualitativ hochwertiger Schutzausrüstung im Sinne unserer Senioren bedeutet aber gleichzeitig auch eine Verpflichtung des Landes, diese damit auszustatten. Eine solche rechtliche Verpflichtung der Politik zum rechtzeitigen Handeln ist in Kärnten scheinbar leider nötig“, so Darmann.

Es sei traurig, dass es zuerst massiver und dramatischer Hilferufe von Pflegeheimbetreibern und Pflegepersonal an die Politik bedurfte, um Prettner endlich zum Handeln zu bewegen.

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