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NEOS zu Home-Schooling-Studie: Ein erster wichtiger Schritt im Bildungsbereich

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Wien (OTS) – „Es ist sehr wichtig, dass wir bereits in der Krise aus der Krise lernen“, sagt NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre. „Ich freue mich daher, dass unser Antrag auf eine wissenschaftliche Begleitung von Home Schooling heute im Nationalrat einstimmig angenommen wurde.“

Die derzeitige außergewöhnliche Situation sei, so Künsberg, in gewisser Weise auch eine Chance, Lehren aus den positiven und negativen Erfahrungen mit e-Learning, e-Teaching, Home-Schooling und Remote-Schooling für die Zukunft zu ziehen. Regelmäßige begleitende Datenerhebungen in dieser Phase des Lockdowns, in der Lehrer_innen, Schüler_innen und Eltern auf digitales Unterrichten und Lernen absolut angewiesen sind, können einen wesentlichen Beitrag für eine effiziente Digitalisierung des Bildungssystems in der Zukunft leisten. „Der Fernunterricht ist ja ohne Vorbereitung gestartet worden – mit einem laufenden Monitoring wollen wir jetzt genau unter die Lupe nehmen, was funktioniert und was nicht funktioniert, um die Situation zu verbessern und Lehren für die Zukunft daraus zu ziehen.“

Wie wichtig eine fundierte wissenschaftliche Vorgangsweise sei, zeige sich in der Corona-Krise jeden Tag. Künsberg Sarre: „Das gilt auch für die Schulen: Es ist wichtig zu wissen, mit welchen eTeaching-Methoden die größte Anzahl an Schülerinnen und Schülern erreicht und gut gearbeitet werden kann.“ Des weiteren könne nur so erhoben werden, welche Kinder derzeit nicht erreicht werden. „Wir wissen, dass derzeit etwa ein Fünftel der Schülerinnen und Schüler nicht erreicht wird. Hier müssen wir aktiv ansetzen, damit sichergestellt ist, dass auch in der Krise kein Kind zurückgelassen wird – auch das machen wir mit diesem Antrag und dieser Studie.“

Künsberg Sarre verweist aber darauf, dass die wissenschaftliche Evaluierung des Home Schooling nur ein erster wichtiger Schritt ist. „Jetzt brauchen wir rasch einen Stufenplan, wie wir aus dem Krisenbetrieb für Schulen herauskommen, sobald es aus Sicht der Gesundheit möglich ist. Die Bundesregierung arbeitet offenbar an Wegen, wie die Firmen und Betriebe nach Ostern unter Auflagen wieder schrittweise geöffnet werden sollen. Genau so einen Plan brauchen wir auch für die Schulen. Die gut eine Million Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern tragen die Maßnahmen der Regierung gut mit – sie erwarten jetzt umgekehrt zurecht endlich Klarheit und Sicherheit, wie es weitergeht.“

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