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NEOS Wien: Ergebnisse der Wiener Bildungsumfrage

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Wien (OTS) – Die aktuellen Ergebnisse der von Peter Hajek Opinion Strategies durchgeführten Umfrage zeigen einerseits Probleme im Schulalltag auf und bestätigen leider auch das schlechte Image der öffentlichen Wiener Schulen. 61 % der Befragten gaben an, dass sich die Wiener Schulen in die falsche Richtung entwickeln.
„Dieses Ergebnis war leider auch gewissermaßen vorhersehbar, gerade wenn wir uns die Probleme im Bildungssystem in Wien genauer anschauen. Wir haben in Wien die traurige Bilanz, dass 4 von 10 Kinder nach der Pflichtschule nicht in der Lage sind sinnerfassend zu lesen. Auch im Fach Mathematik werden die Bildungsstandards oft nicht erreicht. Nach neun Jahren Rot-Grün in Wien ist diese Bilanz im Bildungsbereich wirklich verheerend. Die öffentlichen Schulen werden mit ihren Problemen von der Stadtregierung alleine gelassen“, erklärt NEOS Wien Klubobmann Christoph Wiederkehr.

Es sind sowohl die Lehrer_innen, als auch die Eltern und Schüler_innen, die tagtäglich vor großen und sehr belastenden Herausforderungen stehen:

Die Lehrkräfte geben tagtäglich ihr Bestes, scheitern aber häufig an den Rahmenbedingungen der Schulen. Es gibt für sie viel zu wenig Unterstützungspersonal. 72 % der Befragten sind davon überzeugt, dass jede Pflichtschule in Wien einen Schulpsychologen braucht

Die Schüler_innen leiden unter Schul- und Prüfungsangst. Auch das Thema Mobbing gehört für viele zum Schulalltag. Physische und psychische Gewalt in Schulen war letztes Jahr allgegenwärtig in den Schlagzeilen. Ebenso lässt die Zufriedenheit mit dem Lernstoff der Schüler_innen zu wünschen übrig: 68 % der Befragten sind der Meinung, dass die Schulpläne total veraltet sind. Das was Kinder für die Zukunft tatsächlich brauchen, bleibt völlig auf der Strecke.

Viele Eltern sind besorgt und vertrauen dem öffentlichen Schulsystem nicht mehr und stecken – wenn sie es sich leisten können – ihre Kinder in Privatschulen. Das deckt sich auch mit der Umfrage:
67 % der Befragten meinen, wer für seine Kinder derzeit die bestmögliche Bildung haben will, müsse sie in eine Privatschule schicken.
Auch im Bereich private Nachhilfe greifen die Eltern in Wien österreichweit am häufigsten in die Tasche, damit ihre Kinder den nötigen Lehrstoff bewältigen. Ohne die Mitarbeit der Eltern würden viele Kinder die Schule nicht schaffen, das geben 61 % der Befragten an.

Die Bildungspolitik ist leider vielfach zu einem politischen Stellungskrieg geworden, meinen 74 % der Befragten. Die ideologischen Vorstellungen der Parteien stehen derzeit im Vordergrund und nicht die Ausbildung der Kinder, wie es eigentlich sein sollte.

„All diese Zahlen zeigen eines ganz deutlich: wir haben einen Bildungsnotstand in Wien und zwar an allen Ecken und Enden. Die rot-grüne Stadtregierung muss hier endlich in die Gänge kommen. Dass mit einer Bildungsoffensive in den öffentlichen Pflichtschulen vieles möglich ist, hat London bereits bewiesen. Wien sollte hier schleunigst nachziehen. Aber was macht die Stadt Wien stattdessen? Sie fädelt im Hinterzimmer einen teuren und völlig sinnlosen Deal mit der EVN ein. Sie schmeißt also auf der einen Seite 870 Millionen Euro Steuergeld für ein unnützes Investment raus, und hat dann für die Wiener Schulen zu wenig Geld, um sie aus ihrem Dilemma rauszuholen. Das ist verantwortungslose Politik par excellence!“, ärgert sich Wiederkehr.
„Am meisten unter den Zuständen in Wien leiden letztlich die Kinder, denn es ist ihre Zukunft, die geraubt wird. Wir dürfen sie nicht chancenlos zurücklassen. Jedes Kind hat das Recht auf gute Bildung, sie ist schließlich der Schlüssel zur persönlichen Entfaltung“, so der Klubobmann abschließend.

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