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SP-Friedrich: Keine Toleranz für Antisemitismus

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Wien (OTS) – „Ich bin entsetzt über diese antisemitischen Schmierereien in Hietzing. Diese Auswüchse einer verabscheuungswürdigen Gesinnung sind auf das Schärfste zu verurteilen“, betonte Hietzings stellvertretender Bezirksvorsteher Matthias Friedrich (SPÖ) am Mittwoch angesichts der antisemitischen Beschmierungen am Küniglberg. „Erst kürzlich, am 27. Jänner, dem Holocaust-Gedenktag gedachten wir der sechs Millionen im NS-Regime ermordeten Jüdinnen und Juden. Vor 75 Jahren wurde die menschenverachtende Naziherrschaft beendet – und heute, 75 Jahre nach dem Ende dieses verbrecherischen Regimes gibt es noch immer Menschen, die dieser mörderischen, von Hass geprägten Gesinnung anhängen. Eines muss klar sein: Es gibt keine Toleranz für Antisemitismus, Rassismus und rechte Hetze“, so Friedrich weiter, der gemeinsam mit dem Obmann des Siedlervereins Küniglberg, Werner Gamperl, Anzeige erstattet hat. Beide haben, wo es möglich war, selbst die hetzerischen Schmierereien entfernt.

Wie schnell ein Klima des Hasses in Gewalt münden kann, habe die Geschichte eindringlich gezeigt. Umso wichtiger sei es, sofort und konsequent gegen jegliche Form von Antisemitismus, Rassismus und Menschenhass einzutreten. „Der Satz ‚Wehret den Anfängen‘ ist heute leider noch genauso wichtig wie vor 75 Jahren. Es darf kein Wegschauen, kein Weghören, kein Tolerieren geben, wenn es um unsere demokratischen Grundwerte, um Humanität und Respekt geht“, so Friedrich abschließend.

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