Jagdmesse in Salzburg: Dutzende Aussteller werben für blutige Jagd-Safaris | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Jagdmesse in Salzburg: Dutzende Aussteller werben für blutige Jagd-Safaris

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Salzburg (OTS) – Auf der Jagdmesse „Die Hohe Jagd und Fischerei“ werben die Anbieter für den Abschuss von Löwen und Elefanten in Afrika. Der Österreichische Tierschutzverein war vor Ort, um sich ein selbst ein Bild zu machen. Fazit: Das Geschäft mit den Jagd-Safaris ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. [www.tierschutzverein.at] (http://www.tierschutzverein.at/)

Zwei Messehallen voller Jagdreisen

Auf der stark frequentierten Messe „[Die Hohe Jagd und Fischerei]
(https://www.hohejagd.at/de-at.html)“, die von 20. bis 23. Februar im
Salzburger Messezentrum stattfindet, preisen zahlreiche Anbieter ihre blutigen Jagdreisen an.

„Es gab zwei Messehallen voller Jagd-Safari-Aussteller“, berichtet ein Mitarbeiter des Österreichischen Tierschutzvereins, der sich am Donnerstagvormittag unter die Besucher mischte. „Dutzende Anbieter warben für den Abschuss von Elefanten, Löwen, Giraffen und Leoparden!“ Dabei handelt es sich um stark bedrohte Tierarten, die eigentlich unter besonderem Schutz stehen.

Die Mitarbeiter des Österreichischen Tierschutzvereins haben schockierende Angebote erhalten: Vor allem Löwen seien aktuell zum Schnäppchenpreis zu haben, weil das Trophäen-Import-Verbot in die USA amerikanische Kunden ausbleiben lasse. Das verriet ein Anbieter im persönlichen Gespräch. Sein Angebot: 13.000 Euro statt der üblichen 18.000 bis 54.000 Euro. Elefanten standen bereits ab 15.000 Euro auf der Preisliste, Leoparden ab 4.000 Euro. Anders als in Österreich sei das Jagen in afrikanischen Ländern auch ohne Jagdschein problemlos möglich, wie die Anbieter bestätigten.

Vorab-Recherchen haben gezeigt, dass die Löwen, Elefanten, Leoparden & Co. bis zur Erschöpfung gejagt, gehetzt und getrieben werden. Unter anderem wird den Tieren erst in die Beine geschossen, damit der Jäger seinen letzten Schuss voll auskosten kann – ein Tod, der qualvoller nicht sein könnte. Viele Tiere stammen dabei aus eigenen Zuchtfarmen und werden in der Nacht vor der geplanten Treibjagd auf einem eingezäunten Gelände ausgesetzt.

Mit einer Petition fordert der Österreichische
Tierschutzverein ein österreichweites Verkaufsverbot von Jagd-Safaris

Der Österreichische Tierschutzverein fordert ein striktes, österreichweites Verkaufsverbot von Jagd-Safaris auf bedrohte Tierarten sowie ein Importverbot für deren Trophäen. [HIER geht’s zur Petition] (https://tierschutzverein.at/petitionen/jagdsafaris/)!

Unser Ziel: 50.000 Unterschriften, die wir mit unserem Antrag beim zuständigen Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz einreichen werden.

Liebe Redakteurin, lieber Redakteur – bitte unterstützen Sie unsere Petition und Aufklärungsarbeit durch die mediale Verbreitung unserer Inhalte. Vielen Dank!

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