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UFH: Altbatterien richtig entsorgen, wertvolle Sekundärrohstoffe nutzen

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Wien (OTS) – Am Dienstag ist „Tag der Batterie“: Das Recycling-Unternehmen UFH ruft Konsumenten zur umweltgerechten Entsorgung von Altbatterien auf. Nur so können wertvolle Rohstoffe wiederverwertet, giftige Emissionen und mögliche Brände verhindert werden. Rechtliche Rahmenbedingungen haben zum Ziel, die Recyclingquote in Österreich zu erhöhen.

Leere Batterien und Akkus von alten Elektrogeräten werden oft in Schubladen oder im Keller aufbewahrt. Dabei sind darin wichtige Bestandteile, wie Nickel, Mangan, Kobalt, Kupfer und Lithium enthalten, die – richtig verwertet – wertvolle Sekundärrohstoffe darstellen und in der Industrie wiederverwendet werden. Damit wird der Abbau von natürlichen Ressourcen reduziert. Darüber hinaus stellen falsch gelagerte Batterien und Akkus ein Sicherheitsrisiko für Mensch und Umwelt dar: So können Beschädigungen oder Erwärmung Kurzschlüsse und im schlimmsten Fall unkontrollierte Reaktionen wie Brände hervorrufen. Stromspeicher, die Quecksilber und andere Schwermetalle enthalten, können sogar giftige Emissionen verursachen.

Entsorgungsbewusstsein schärfen

In Österreich kauft im Schnitt jeder Verbraucher 17 Batterien pro Jahr, doch nur 45 Prozent der Altbatterien werden fachgerecht entsorgt. Der Rest schlummert eben in den Schubladen der Besitzer oder landet im Restmüll. „Das Entsorgungsbewusstsein muss dringend geschärft werden. Heutzutage sind in vielen Elektro- und Elektronikgeräten, die uns immer öfter durch den Alltag begleiten – vom Handy über das praktische Küchen- oder Haushaltsgerät bis hin zum E-Scooter – vor allem Lithium Ionen-Batterien eingebaut. Diese sollten nicht zu Hause gesammelt und aufbewahrt werden, oder noch schlimmer im Restmüll entsorgt werden, weil sie zum einen wertvolle Sekundärrohstoffquellen und darüber hinaus Gefahrenquellen darstellen können“, erklärt Marion Mitsch, Geschäftsführerin der UFH Holding. „Aufklärungsarbeit über die richtige Entsorgung von Altbatterien ist uns beim UFH neben entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen sehr wichtig.“

Händler müssen Batterien zurücknehmen

Das UFH bietet für die Entsorgung von Batterien und Akkus Sammelstellen in ganz Österreich an und kümmert sich um die umweltgerechte stoffliche Verwertung. Hersteller oder Importeure von Geräten und Batterien sind gesetzlich verpflichtet an einem Sammel-und Verwertungssystem wie dem UFH teilzunehmen. Pro verkaufter Batterie bezahlen sie einen kleinen Beitrag. Händler wiederum müssen Batterien – unabhängig von einem Neukauf – von den Verbrauchern zurücknehmen. Hier gibt es mit der Batterieverordnung eine klare gesetzliche Regelung.

Konsumenten müssen mitwirken

Konsumenten sind aufgerufen, Batterien und Akkus bei den über 2000 kommunalen Sammelstellen oder bei den Händlern selbst zurückzugeben. Die Entsorgung ist für Verbraucher kostenlos. UFH kümmert sich um deren fachgerechte Sammlung, Lagerung und Verwertung. Gesammelt und entsorgt werden klassische Batterien des täglichen Hausgebrauchs.

Recyclingeffizienz erhöhen

Abhängig von der Art der Batterie ermöglichen funktionierende Sammelsysteme und moderne Verfahren eine sehr hohe Recyclingrate von über 80 Prozent. Im Sinne einer gut funktionierenden Kreislaufwirtschaft muss diese noch erhöht werden, sodass nicht nur Schwermetalle wie Blei und Cadium, sondern auch Kobald, Nickel und Lithium, die Bestandteile neuerer Batterie-Technologien sind, verstärkt zurückgewonnen werden. Ein wichtiger Schritt in dem Zusammenhang ist die neue EU-Batterie-Richtlinie, die das vorsieht.

Bildmaterial finden Sie hier: https://bit.ly/2UPyhGl

Über das UFH

Die UFH Holding GmbH, der auch die UFH RE-cycling GmbH mit der Kühlgeräte-Recyclinganlage im niederösterreichischen Kematen/Ybbs angehört, hat ihren Sitz in Wien. Unter ihrem Dach sind die UFH Elektroaltgeräte Systembetreiber GmbH und die UFH Altlampen Systembetreiber GmbH als Sammel- und Verwertungssysteme von Elektroaltgeräten, Altlampen und Altbatterien tätig. Die UFH-Gruppe erzielte 2018 mit rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 10 Mio. Euro und betreute 920 Kunden. Ferner ist das UFH an der Reclay UFH GmbH beteiligt, die im Verpackungsmarkt aktiv ist. Das UFH ist ein Netzwerkpartner des Fachverbands der Elektro-und Elektronikindustrie (FEEI). [www.ufh.at] (http://www.ufh.at/)

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