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FP-Mahdalik: FPÖ kommt Aufruf von Okto gerne nach und bleibt bei den Fakten

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Wien (OTS) – In der heutigen Aussendung ruft der Geschäftsführer der Community TV GmbH, Mag. Dr. Christian Jungwirth MBA, dazu auf, bei aller Kritik an Okto bei den Fakten zu bleiben. Anlass dafür scheint zu sein, dass die FPÖ den Verdacht auf missbräuchliche Verwendung von Fördergeldern rund um den Sender öffentlich gemacht hat. Der Klubobmann der FPÖ Wien Toni Mahdalik kommt diesem Wunsch gerne nach und stellt die Aussendung Jungwirths in folgenden Punkten richtig:

1. Die von der Stadt Wien beauftragte Wirtschaftsprüfungskanzlei hat
laut Unterlagen den Zeitraum 2015-2017 geprüft und nicht, wie
Jungwirth angibt, die Jahre 2015-2018
2. Okto hat nicht wie behauptet am 29.11.2019 auf die Auszahlung der
zweiten Förderungstranche in Höhe von 500.000 Euro `verzichtet´; Fakt
ist vielmehr, dass die zweite Tranche zunächst zurückgehalten wurde
und nach Vorliegen des Berichts des Wirtschaftsprüfers zur Sicherung
eines bestehenden Rückzahlungsanspruches (!) mit
Aufrechnungserklärung vom 26.6.2019 schließlich zur Gänze einbehalten
worden ist.
3. An der Darstellung Jungwirths ist weiters unrichtig, dass Okto
lediglich „Rücklagen“ gebildet haben will, da Okto laut Beurteilung
des unabhängigen Wirtschaftsprüfers und der MA13 mit „Fördermitteln
Bilanzgewinne gebildet hat“. Das widerspricht (wie auch die überhöhte
Rücklagenbildung) klar den Förderrichtlinien der MA13.
4. Mahdalik wundert sich darüber hinaus, dass Jungwirth als
Geschäftsführer zwischen 2007 und 2018 laut Aussendung eine
Gewinnbeteiligung in Höhe von insgesamt 44.250 Euro ausgeschüttet
bekommen haben will. Da Okto laut Aussendung eine `gemeinnützige
GmbH´ ist, darf sie nämlich keine Gewinne erwirtschaften und daher
auch keine Gewinnbeteiligungen ausschütten.
5. Sollte Jungwirth hingegen die Ausschüttungen des
Schwesterunternehmens OktoLab GmbH an sich selbst als Geschäftsführer
gemeint haben, entspräche diese Darstellung ebenfalls nicht den
Fakten. Schließlich hat der Wirtschaftsprüfer kritisiert, dass
Jungwirth alleine in den Jahren 2015 bis 2017 jährlich 30.000 Euro an
„Vorabgewinnen“ von der OktoLab an sich selbstausgeschüttet hat.

„Das sind die Fakten, und bei denen bleiben wir gerne“, so Mahdalik. Abschließend weist Mahdalik darauf hin, dass es sich hierbei nur um die Richtigstellung der heutigen OTS-Aussendung handelt. „Die Missstände, die der Wirtschaftsprüfer aufgedeckt hat, gehen wesentlich tiefer“, so Mahdalik abschließend.

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