498.000 Euro Spenden für „Licht ins Dunkel“-Auftakt und Aktionstag sowie 178.000 Euro für Unwetteropfer in Kärnten | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

498.000 Euro Spenden für „Licht ins Dunkel“-Auftakt und Aktionstag sowie 178.000 Euro für Unwetteropfer in Kärnten

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Wien (OTS) – 498.000 Euro Spenden sind bereits nach dem ersten Adventwochenende auf dem „Licht ins Dunkel“-Konto eingelangt plus weitere 178.000 Euro, die über die „Licht ins Dunkel“-Soforthilfe ausschließlich betroffenen Familien in den Kärntner Unwettergebieten zu Gute kommen. Der ORF Kärnten machte bereits Samstag, den 30. November 2019, zum Aktionstag und rief unter der A1-Spendentelefonnummer 0800 664 24 12 und dem Stichwort „Unwetter Kärnten“ zu Spenden auf.
Am Sonntag, dem 1. Dezember, wurde mit einer rund einstündigen Live-Sendung um 16.00 Uhr in ORF 2 der diesjährige Auftakt der Hilfskampagne – an dem auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Schirmherr der Aktion, sowie ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz teilnahmen – gefeiert. Am Montag, dem 2. Dezember, fand bereits zum zwölften Mal ein „Aktionstag für ,Licht ins Dunkel‘“ statt und viele Sendungen des Tages – von „Guten Morgen Österreich“, „Mittag in Österreich“ bis „Studio 2“, „Die Barbara Karlich Show“, „konkret“, die „Zeit im Bild“ um 19.30 Uhr, die „Seitenblicke“ und „Die Promi-Millionenshow für ,Licht ins Dunkel‘“ – unterstützten die Hilfsaktion.

Bundespräsident Van der Bellen: „Empathie und Mitfühlen können“

Bundespräsident Alexander Van der Bellen unterstrich live im Studio bei Barbara Stöckl und Peter Resetarits, dass „Licht ins Dunkel“ eine wichtige „Plattform der Gemeinsamkeit“ sei, bei der „Empathie und Mitfühlen können“ eine große Rolle spielen. Van der Bellen betonte auch die Notwendigkeit von Sozialstaat und zivilgesellschaftlichem Engagement: „Unser soziales Netz ist gut, aber es gibt auch Fälle, wo es Lücken hat.“ Die Welt ändere sich sehr rasch, so der Bundespräsident, und daher gäbe es Problemstellungen, für die keine politischen Antworten umgesetzt seien. „Deswegen brauchen wir darüber hinaus die zivilen Netze der Hilfsorganisationen, an die man sich wenden kann, wenn der Staat – aus welchen Gründen auch immer – für diesen konkreten Fall nicht ausreichend vorgesorgt hat.“

Zur Bedeutung des ORF-Friedenslichtes aus Bethlehem, das dem Bundespräsidenten zum Abschluss und Höhepunkt der Sendung überreicht wurde, meinte das Staatsoberhaupt: „Armut, hungernde Kinder oder Gewalt auf der Straße – das ist Normalität im Krieg. Daher ist das Mindeste, was wir brauchen, Frieden. Erst dann können wir uns um den wichtigen Rest kümmern. Insofern ist Frieden die Voraussetzung für ein gutes Leben.“

ORF-Generaldirektor Wrabetz: „Das Wichtigste ist die Inklusion“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz erklärte, warum „Licht ins Dunkel“ in Zukunft auch das ganze Jahr über sichtbarer sein soll:
„Wir wollen zeigen, was mit dem Geld, das gesammelt wird, das ganze Jahr wirklich geleistet wird. Diese wunderbaren Projekte, die unterstützt werden, und Menschen, deren Lebenssituation wir positiv beeinflussen können. Denn ich glaube, das Wichtigste ist über die Spendenbereitschaft hinaus den Inklusionsgedanken mitzutransportieren – zu zeigen, wie wichtig es ist, dass Menschen mit Behinderungen auch eine Ausbildung bekommen und volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben. Dieses Bewusstsein wollen wir das ganze Jahr über präsent halten.“

„Licht ins Dunkel“-Präsident Nekula: „Armutsgefährdete leben in fragilem Gleichgewicht“

„Licht ins Dunkel“-Präsident Kurt Nekula, der gleichfalls in der Auftaktsendung live zu Gast war, unterstrich in seinem Statement die Bedeutung des „Licht ins Dunkel“-Soforthilfefonds. Nekula: „Es gibt auch in Österreich ungefähr 320.000 Kinder und Jugendliche, die armutsgefährdet sind. Und das ist ein sehr fragiles Gleichgewicht, in dem da gelebt wird. Das kann durch ein kleines Ereignis sofort kippen. Um da gezielt zu unterstützen und zu fördern, wenn oft das Essen nicht mehr finanziert werden kann, wenn das Geld für Miete oder Heizung fehlt, ist rasche Hilfe besonders wichtig.“

Der „Aktionstag für ,Licht ins Dunkel‘“ erreichte mit allen Sendungen im ORF-Fernsehen 38 Prozent der Österreicher/innen

Insgesamt erreichte das ORF-Fernsehen am Aktionstag mit allen Sendungen und Beiträgen zu „Licht ins Dunkel“ rund 2,8 Millionen Österreicherinnen und Österreicher, das entspricht einem weitesten Seherkreis von 38 Prozent der österreichischen Bevölkerung in TV-Haushalten (Erw. 12+). „Die Promi-Millionenshow“ zugunsten von „Licht ins Dunkel“ im Hauptabend von ORF 2 erreichte bis zu 765.000 Zuschauer/innen (durchschnittlich 638.000 Seher/innen) bei 22 Prozent Marktanteil.

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