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SPÖ-Novak zu Kurz-Aussagen wegen Wiener Wohnungen: „Es wird nicht wahrer!“

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Wien (OTS/SPW) – „Die Aussagen von Sebastian Kurz werden nicht wahrer, nur weil er sie ständig wiederholt“, reagierte die Wiener SPÖ-Landesparteisekretärin Barbara Novak auf erneute Angriffe des ÖVP-Chefs, dass in Wien zu wenig gebaut werden würde. Im Gegenzug lud ihn Novak zu einem Grätzelbesuch in seinem Heimatbezirk Meidling ein, um sich selbst ein Bild von den regen Bautätigkeiten machen zu können.

Im Interview mit ORF Wien hatte Kurz am Mittwoch die Vorwürfe gegen Wien erneuert und behauptet, es würden zu wenige Wohnungen gebaut und der soziale Wohnbau sei „nicht treffsicher“. „Wie bereits Anfang der Woche festgehalten, entspricht dieses gezeichnete Bild nicht der Realität. Wien, das erst gestern erneut zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt wurde, zeichnet sich durch ein groß angelegtes Bauprogramm aus, mit dem es auf das Bevölkerungswachstum reagiert“, hielt Novak fest.

Einladung für Grätzelbesuch an Kurz
Gleichzeitig lud sie den ÖVP-Chef auch dazu ein, sich selbst davon zu überzeugen. „Als Wiener SPÖ organisieren wir gerne mit Sebastian Kurz einen Grätzelbesuch in seinem Heimatbezirk Meidling. Alleine dort befinden sich derzeit 1.550 geförderte Wohneinheiten in Planung oder Bau, außerdem entstehen zwei Gemeindebauten NEU mit 230 Wohnungen (Wildgarten und Wolfganggasse, Anm.). Die Stadt Wien investiert hier 70 Millionen Euro, um den WienerInnen leistbaren und lebenswerten Wohnraum zur Verfügung zu stellen“, so Novak.

„Die Wiener Stadtregierung stellt sich den Herausforderungen der Zukunft und setzt die richtigen sozialen Prioritäten“, führte die Landesparteisekretärin weiter aus. Damit zeige sich auch am besten der Unterschied zu Sebastian Kurz, der am liebsten immer nur problematisiere und damit auch die Gesellschaft polarisiere. Dies würde etwa auch beim Thema Bildung deutlich, welches der Wiener SPÖ ebenfalls ein besonderes Anliegen sei. „Noch bis 2023 läuft ein Bildungsbauprogramm mit insgesamt 14 Bildungscampus-Standorten. Zusätzlich entstehen bis 2024 weitere neun Bildungscampus-Einrichtungen, ein Zentralberufsschulgebäude und eine neue Bildungsanstalt für Elementarpädagogik“, so Novak. Nebenbei würden bestehende Schulen auch noch laufend saniert und modernisiert, wobei hier 570 Millionen Euro investiert würden.

Wiener Bürgermeister fordert verstärkten Ausbau von Bundesschulen Erst vergangene Woche hatte der Wiener Bürgermeister Dr. Michael Ludwig zu den enormen Investitionen festgehalten: „Der Ausbau von Bildungseinrichtungen hat in Wien Top-Priorität, wir nehmen dafür seit Jahren sehr viel Geld in die Hand.“ Gleichzeitig forderte er aber auch mehr Mittel und Bewegung aufseiten der künftigen Bundesregierung ein. „Wir erwarten uns vom Bund, dass endlich auch beim Ausbau von Bundesschulen – AHS und BHS – etwas weitergeht“, so Dr. Michael Ludwig.

(Schluss) pm

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