Grüne, SPÖ Wien/Berner, Mörk: Heute startet Einreichfrist für soziale Nachbarschaftsprojekte | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Grüne, SPÖ Wien/Berner, Mörk: Heute startet Einreichfrist für soziale Nachbarschaftsprojekte

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Wien (OTS) – Heute, Montag, startet die Einreichfrist für eine neue Förderschiene der Stadt Wien: soziale Nachbarschaftsprojekte. Ziel ist es, das soziale Miteinander zu stärken. Privatleute können sich zu zweit oder zu mehrt zusammentun und ihre Ideen mit Projektbeschreibung via Website oder E-Mail einreichen. Wer lieber erzählt statt schreibt, kann auch ein Video als Einreichung hochladen. Das Motto für das heurige Jahr ist „Nachbarschaft“.

BürgerInnen, die eine Idee für ein gutes Miteinander in der Nachbarschaft haben, etwas Neues ausprobieren oder ein Projekt weiterentwickeln wollen, können ihren Vorschlag ab sofort bei den zuständigen Stellen einbringen. Je nach Projekt beträgt die Förderung zwischen 2.000 und 20.000 Euro.

Gesucht werden Ideen, die die Nachbarschaft zu einem echten Treffpunkt machen, die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zusammenbringen und den sozialen Kontakt im Wohnumfeld oder auch im Arbeitsumfeld fördern. Einreichen können alle Wienerinnen und Wiener:
Es sollen mindestens zwei Personen gemeinsam ein Projekt entwickeln oder eine Organisation (wie etwa ein Verein) sich um eine Förderung bewerben.

Alle Projekte können ab heute bis 15. Oktober 2019 unter
[https://www.dachverband.at/soziale-innovation-wien]
(https://www.dachverband.at/soziale-innovation-wien) eingereicht
werden. Der Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen ist für die Ausschreibung, Bewerbung und die Durchführung verantwortlich. Die Innovationsprojekte werden hinsichtlich der formalen Richtigkeit gesichtet und anschließend der Jury „Soziale Innovation Wien“ zum Beschluss der Förderung vorgelegt. Die Jury wählt aus den eingereichten Projekten nach einem festgelegten Förderungskatalog aus.

„In einer Stadt wie Wien leben Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebenswelten: während die einen gestresst von Termin zu Termin hetzen, kämpfen andere mit Einsamkeit oder Langweile. Ziel der Nachbarschaftsprojekte ist es, Menschen ins Gespräch zu bringen. Ein gemeinsames Erlebnis kann helfen, gegenseitige Vorurteile abzubauen und vielleicht sogar eine neue Freundschaft begründen. Kleine Veränderungen haben oft große Auswirkungen. Hier kann jeder und jede einfach aktiv werden kann und das eigene Umfeld freundlicher gestalten. Egal ob eine Einkaufshilfe organisiert werden soll, ein Spiel mit den Nachbarskindern, Lernhilfe oder eine Schnitzeljagd durch den Gemeindebau – mitgestalten ist einfach. Die Idee darf nicht am Geld scheitern. Wir wollen alle motivieren, sich für ein gutes Miteinander zu engagieren“, so die Sozialsprecherin der Grünen Wien, Gemeinderätin Ursula Berner.

Gemeinderätin Gabriele Mörk, Sozialsprecherin der SPÖ Wien: „Wien ist eine Stadt der Vielfalt, im Großen wie im Kleinen. So unterschiedlich wie die Wienerinnen und Wiener sind auch die Ideen für die Zukunft unserer Stadt. Nachbarschaftsprojekte sind eine Möglichkeit, sie alle an einen Tisch zu bringen. Es geht darum, Wien gemeinsam zu gestalten. Und wo geht das einfacher als direkt vor der Haustür, im eigenen Grätzl? Nachbarschaft entsteht dann, wenn Menschen die eigenen vier Wände verlassen und den öffentlichen Raum mit Leben erfüllen. Ob es um die Gestaltung der Wohnanlage geht oder um Nachbarschaftshilfe, ob jemand einen Baum pflanzt oder einen Verein gründet – der Kreativität der Wienerinnen und Wiener sind keine Grenzen gesetzt. In der Nachbarschaft schlägt das berühmte goldene Wiener Herz. Ich freue mich auf die Einreichungen.“

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