SPÖ-Klubtagung: Viele Vorteile und Projekte für Wienerinnen und Wiener | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

SPÖ-Klubtagung: Viele Vorteile und Projekte für Wienerinnen und Wiener

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Wien (OTS/SPW-K) – Auf der Tagung des Wiener SPÖ-Rathausklubs präsentierten die Amtsführenden Stadträtinnen und Stadträte zukunftsweisende Projekte mit zahlreichen Vorteilen für Wienerinnen und Wiener. Die Ideen wurden in Workshops gemeinsam mit den Klubmitgliedern diskutiert und weiterentwickelt. Eine Garantie also, dass Wien auch nach der zehnten Auszeichnung als Stadt mit der höchsten Lebensqualität noch besser werden kann. Unter anderem verstärken neue Erstversorgungsambulanzen das Gesundheitssystem. Urbanen Hitzeinseln wird der Kampf angesagt und 14.000 geförderte Wohnungen bis 2020 errichtet.

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker präsentierte auf der Klausur sein Konzept der Erstversorgungsambulanzen (EVA). Damit sollen Patientinnen und Patienten besser zum richtigen Versorgungspunkt geleitet und Spitalsambulanzen entlastet werden. „Für die Patientinnen und Patienten ist unser Gesundheitswesen nicht optimal organisiert. Die starren Grenzen zwischen niedergelassenem Bereich und Spitalssektor sorgen für Nachteile in der Versorgung“, bilanzierte der Stadtrat. Die Frage, ob man die Rettung hole, zum Hausarzt oder gleich ins Spital gehe, werde oft den Menschen selbst überlassen. So würden diese häufig verzögert oder gar nicht an der richtigen Stelle landen. „Die Menschen verlieren dadurch Zeit und Energie in einem persönlich schwierigen Zustand. Dieses Durcheinander und diese Ineffizienzen werden wir auflösen, indem wir das Spital neu denken und die geänderten Bedürfnisse der Menschen berücksichtigten“, so Hacker zu seinen politischen Zielsetzungen. Die EVA sollen in den nächsten Jahren in den städtischen Krankenhäusern eingerichtet werden. In den neuen Anlaufstellen werden erste kleinere Behandlungen durchgeführt, vor allem sollen sie aber die Orientierung verbessern, wie es weiter gehen soll. Eine absolute Neuerung also in Wiens Spitälern, die eine grundlegende Verbesserung für Patientinnen und Patienten darstellt.

150 Grünfassaden: #wienbleibtcool =

Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch bei uns immer stärker spürbar. „Aufgrund der aufgeheizten Betonflächen kühlt die Stadt nicht mehr ausreichend ab. Hier müssen wir auf vielen Ebenen gegensteuern“, so Umweltstadträtin Ulli Sima. Gegen diese zunehmenden Hitzeinseln in der Stadt ist die Schaffung von weiteren Grünräumen zentral. So errichtet die Stadt in den nächsten Jahren weitere 13 Hektar neue Parks. Heuer wird der Reumannplatz mit einer Erhöhung des Grünanteils um 13 Prozent neu gestaltet. Im Herbst startet der Bau des Elinor-Ostrom-Parks in der Seestadt Nord mit 2,8 Hektar und 2020 wird mit der Errichtung des 9,3 Hektar großen Parks am Nordbahnhofgelände mit Stadtwildnis und urbanen Terrassen begonnen.

Zu den 60 Kilometern gratis Badestrände kommen heuer weitere attraktive Bereiche wie der CopaBeach, auf dem aktuell der nächste Abschnitt mit Grünterrassen gebaut wird. Gemeinsam mit den Bezirken hat Sima im Rahmen der SPÖ-Klubklausur ein großes „Cooling-Paket“ geschnürt und dieses mit 500.000 Euro dotiert. Enthalten darin sind unter anderem 150 neue Grünfassaden, die als natürliche Klimaanlagen fungieren, und zehn kühle Plätze mit Nebelduschen zur lokalen Abkühlung in den Grätzeln. Sie versprühen feine Wassertröpfchen und senken die Umgebungstemperatur um bis zu elf Grad. Eine Vielzahl von weiteren Einzelmaßnahmen wird in den nächsten Monaten in Angriff genommen. Zu den 480.000 Stadtbäumen kommen jährlich 3.000 neue dazu.

Bei ihrer Pflanzung setzt die Stadt Wien auf die von den StadtgärtnerInnen selbst entwickelte „Schwammtechnologie“. Mit dieser werden großzügige Wurzelräume für die Bäume unter Straßen errichtet. Damit schafft man Versickerungsräume für Regenwasser bei immer stärkeren Regenereignissen und zugleich bessere Lebensbedingungen für die Bäume, denen die zunehmende Hitze der Stadt zusetzt. „Für uns sind der Klimawandel und die fatalen Folgen wie die Hitzeinseln eng mit der sozialen Frage verknüpft. Wir sorgen gemeinsam dafür, dass sich in unserer Stadt alle wohlfühlen, egal wo sie wohnen und wie viel sie verdienen. Wir sichern die hohe Lebensqualität auch für die nächsten Generationen“, so Sima.

Wien als führende Kultur- und Wissenschaftsstadt =

„In kurzer Zeit viel erreicht“, skizziert Veronica Kaup-Hasler die Ausgangssituation für ihr Ressort Kultur- und Wissenschaft. Nun gelte es konstant weiterzuarbeiten, um den Kultur- und Wissenschaftsstandort Wien zu stärken und die Stadt weiterhin als „City of Best Practice and Performance“ zu positionieren. Neben bekannten Kultur- und Wissenschaftsvorhaben wie etwa dem Wien Museum, Volkstheater oder CEU (Central European University) fokussiert die Stadträtin unter anderem auf fachübergreifende Langzeitprojekte. Diese sind etwa die Stärkung der Bezirkskultur mittels Etablierung von „Stadtlaboren“, die soziale Absicherung von Kunst- und Kulturschaffenden „Fair Pay“ sowie den weltweit ersten Kultur-Token. Dabei handelt es sich um ein virtuelles Anreiz- und Bonussystem.

Konkret bemessen lässt sich Kaup-Haslers ganzheitlicher Ansatz in einer „Politik der besten Köpfe“. „So wie die neue Führung bei den Wiener Festwochen oder bei der Kunsthalle große Setzungen ermöglicht, sollen auch in der Wissenschaft führende nationale wie internationale Forscherinnen und Forscher langfristig an Wien gebunden werden“, erklärt die Kultur- und Wissenschaftsstadträtin. Alle Wienerinnen und Wiener würden von einem ungebrochenen und unverfälschten Wissenstransfer und Kulturaustausch profitieren. Kaup-Hasler: „Weil wir dadurch dauerhaft Wohlstand und Frieden sichern. Und letztendlich auch die Demokratie.“

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