NEOS Wien: (Un-)Sicherer Schulweg – Stadt Wien riskiert Kinderleben | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

NEOS Wien: (Un-)Sicherer Schulweg – Stadt Wien riskiert Kinderleben

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Wien (OTS) – In Wien sind im Vorjahr über 70 Kinder durch Unfälle am Schulweg verletzt worden. Der tödliche Unfall eines 9-jährigen Buben im dritten Bezirk hat zurecht viele aufgerüttelt. Das Thema „Sicherer Schulweg“ muss aber über die Debatte um Abbiegesensoren für LKW hinaus Priorität bekommen, fordert NEOS Wien Klubobmann Christoph Wiederkehr: „Wir unterstützen die Pläne der Stadt Wien, ihren Fuhrpark umzurüsten. Priorität muss allerdings die Beseitigung der vielen Gefahrenpunkte auf Wiens Schulwegen sein!“

Seit 2004 werden Gefahrenbereiche für jede öffentliche Volksschule von der MA46 online gestellt
([https://www.wien.gv.at/verkehr/verkehrssicherheit/schulweg/plaene/]
(https://www.wien.gv.at/verkehr/verkehrssicherheit/schulweg/plaene/))
. „Es ist gut, wenn es für jede Volksschule derartige Pläne gibt – die werden allerdings dezent versteckt. Vor allem aber: Die Gefahrenquellen werden nicht beseitigt. Täglich sind mehr als 70.000 Volksschulkinder auf unseren Straßen unterwegs – wir müssen als Politiker_innen gemeinsam dafür sorgen, dass sie dabei möglichst sicher sind!“, ergänzt Christoph Wiederkehr.

NEOS Wien kämpft schon seit Jahren in den Bezirken und im Gemeinderat für konkrete Maßnahmen. In Döbling haben sich mehr als 240 Eltern an einer NEOS- Umfrage beteiligt und zahlreiche Verbesserungsvorschläge eingebracht, in Hietzing läuft derzeit eine ähnliche Umfrage. Bis es zur Umsetzung kommt, ist es manchmal aber ein Kampf gegen Windmühlen. Weil einerseits ÖVP und FPÖ jede Verkehrsberuhigungsmaßnahme zu Lasten des Autoverkehrs vom Tisch wischen, oder weil schlichtweg die Budgetmittel fehlen. Bereits im November wurde daher von NEOS ein Antrag für ein ‚Schulwegsicherheitspaket 2019‘ eingebracht, das die Bezirke zur Umsetzung von Maßnahmen anhalten und finanziell unterstützen soll. Dieser wurde jedoch von allen anderen Fraktionen abgelehnt. „Wenn die scheidende Vizebürgermeisterin Vassilakou jetzt ein Maßnahmen-Paket ankündigt, ist das gut, aber reichlich spät. Denn die meisten ihrer Ankündigungen waren in unserem Antrag drin, den auch die Grünen abgelehnt haben. Wir werden in dieser Frage jedenfalls nicht lockerlassen, denn es geht um die Sicherheit unserer Kinder. Unsere Kinder sollen selbstständig und sicher in die Schule kommen können, ohne unnötigen Gefahren ausgesetzt zu werden“, betont NEOS Wien Verkehrssprecherin Bettina Emmerling.

NEOS Wien fordert daher:

  • Masterplan zur Beseitigung der Gefahrenzonen durch die MA46
  • Beseitigung der drei größten Gefahrenpunkte in jedem Bezirk noch im Jahr 2019
  • Zentral verwalteter Sondertopf von 13,8 Millionen Euro für diese Schulwegsicherungs-Projekte
  • Automatische Beilage des Gefahrenplans der jeweiligen Schule bei
    der Schulplatz-Zuweisung

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