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Silk Road Biz Award 2019: Die nominierten Unternehmen stehen fest

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Wien (OTS) – „Der Silk Road Biz Award holt erstmals die Spitzenleistungen österreichischer Unternehmen in Zentralasien auf den roten Teppich und ins mediale Rampenlicht. Der Preis soll auch Neueinsteiger inspirieren, sich mit dieser weltweiten Wachstumsregion auseinanderzusetzen“, so Rudolf Thaler, der für Zentralasien zuständige Wirtschaftsdelegierte der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Almaty, Kasachstan.

Insgesamt haben sich elf Unternehmen aus Österreich für den Silk Road Biz Award beworben: darunter vier Unternehmen aus Wien, gefolgt von drei aus Salzburg, zwei aus der Steiermark und je einem potentiellen Preisträger aus Oberösterreich und dem Burgenland. Der Award geht an alle rot-weiß-roten Unternehmen, die sich mit einer Viertelmilliarde Euro an Exporten in dieser herausfordernden Region behaupten.

Die Nominierten für den Silk Road Biz Award 2019 sind:

Wien:

  • ASKIN ist Ausstatter des größten Augenzentrums in Kasachstan, das von Staatspräsident Nursultan Nasarbajew vergangenes Jahr eröffnet wurde. ASKIN ist auch in Turkmenistan tätig und rüstete eine Klinik in Usbekistan aus.
  • AVK stattete in Kirgisistan zwei neue Multisportanlagen mit
    modernen Sporteinrichtungen aus. In Summe war das Wiener Unternehmen innerhalb der vergangenen drei Jahre für neun Sportkomplexe im Gebirgsstaat zuständig.
  • CISEG gewann in Turkmenistan eine Ausschreibung zur Lieferung von Planierraupen und Rohrlegern. In Usbekistan wird CESIG zum führenden Importeur für Landtechnik.
  • Lassmann avancierte mit Spezialausrüstungen bei Medikamententransporten der höchsten Sicherheitsstufe über Österreich nach Kasachstan zum Marktführer und ist außerdem mit Transporten von hochwertigen Exportgütern in Kirgisistan, Turkmenistan und Usbekistan aktiv.

Salzburg:

  • Kogler Möbel steuerte in Almaty das Interieur für das größte Kino Kasachstans bei und ist in dem Land Marktführer bei der Einrichtung moderner Kinos – bisher wurden 17 Kinos ausgestattet.
  • Red Bull ist in Kasachstan nicht nur als Energy-Drink bekannt, sondern ist auch der führende Veranstalter im Segment der sogenannten Fast Moving Consumer Goods. Bisher wurden über 100 Veranstaltungen mit über 100.000 Besuchern organisiert.
  • Oberhofer Stahlbau liefert für das beeindruckende Eisstadion in Tashkent die größte Stahlkonstruktion Zentralasiens. Außerdem baute Oberhofer in der usbekischen Hauptstadt bereits die Stahlkuppel der Kongresshalle und die Stahlkonstruktion des Fußballstadions.

Steiermark:

  • ANDRITZ HYDRO erhielt in Tadschikistan den Auftrag zur Modernisierung des größten Wasserkraftwerks Zentralasiens und ist außerdem mit Anlagen in Kirgisistan, Kasachstan und Usbekistan präsent.
  • bit media e-solutions schloss in Tadschikistan ein zweijähriges Projekt zur Verbesserung der Effizienz der Steuerbehörde ab. Die tadschikische Steueradministration setzt nun erstmals ein vollumfängliches Human-Resources-Management-System um.

Oberösterreich:

* Rosenbauer ist mit einem speziell für Zentralasien entwickelten
Konzept für Löschfahrzeuge in Usbekistan höchst erfolgreich. 40
Fahrzeuge der Efficient-Technology-Serie wurden bisher auf den Markt
gebracht, 2018 folgten weitere 35 Fahrzeugaufbauten.

Burgenland:

* Schloffer plante und realisierte in Almaty das modernste
Rehabilisationszentrum für Kinder und Jugendliche mit besonderen
Bedürfnissen. Weiters sind zwei McDonalds Restaurants in Planung,
eines wurde bereits fertiggestellt.

Der Gewinner des Silk Road Biz Award 2019 des AußenwirtschaftsCenter Almaty wird am 21. Februar bekannt gegeben. „Ausschlaggebend für die Kür zum Preisträger des Silk Road Biz Award 2019 sind ein Mix aus Spektakulärem und Innovation in der Bearbeitung der zentralasiatischen Märkte sowie die Marktpräsenz in der Region“, resümiert Thaler. (PWK090/FS)

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1 Kommentar
  1. Al sagt

    Österreichischer Unternehmen #PEWAG: Gesetz ist nur ein Wort, Moral ist nur PR
    In den letzten Jahren wird immer mehr in der Presse auf ethische Aspekte des wirtschaftlichen Lebens der großen Unternehmen eingegangen. Häufig schlagen ethische Vergehen der Unternehmen hohe Wellen. Jedoch betrifft dies vor allem „Zwischenfälle“, welche in dem Lande passieren.
    Und was ist mit wahren Begebenheiten, die sich im Ausland ereignen?
    Als Beispiel könnte ein österreichisches Unternehmen #PEWAG– Weltmarktführer mit 500-Jähriger Unternehmensgeschichte genannt werden. Dieses hat eine seiner Niederlassungen in Kasachstan einfach „vergessen“. Seit 2016 hat dieses Unternehmen keine Steuerzahlungen mehr an Fiskus von Kasachstan geleistet, obwohl es nach lokaler Gesetzgebung fällig war.
    Die Forderungen der Steuerbehörden der Republik Kasachstan wurden „erfolgreich strategisch“ im Laufe von zwei Jahren ignoriert! Erst in dem letzten Monat – nach Ablauf von mehr als zwei Jahren – wurden diese Steuerschulden getilgt zum Teil.
    Interessanterweise ist dieses Unternehmen ein Vorzeige-Steuerzahler in Österreich, wo die Zentrale des Unternehmens zu Hase ist. Und hingegen – in Beziehungen zu Kasachstan durch weitere Führung der unternehmerischen Tätigkeit mittels Lieferungen und Repräsentation durch dortige offizielle Niederlassung zeigt sich das besagte Unternehmen PEWAG völlig anderes Gesicht. … weniger hübsches…Da fragt man sich, aus welchen Gründen heraus lässt sich so ein Verhalten rechtfertigen? Sind die Gesetze des Landes weniger Wert als die des heimischen Staates? Oder ist es eine generelle Einstellung des Unternehmens zur Gesetzgebung der „dritten“ Welt, wozu vermutlich auch Kasachstan von diesem Unternehmen gezählt wird? Es wäre wirklich wünschenswert, das Verhalten dieses Unternehmen an anderen vergleichbaren Ländern unter die Lupe zu nehmen, um dann gegebenenfalls die Bezeichnung „Weltmarktführer mit 500-jähriger Traditionsgeschichte“ wahrheitsgemäß entsprechend dem Verhalten zu erweitern…

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