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Sportland Vorarlberg in Bewegung

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Bregenz (OTS) – (VLK) – Seit zwei Jahren wird die Umsetzung der Vorarlberger Sportstrategie 2020 engagiert vorangetrieben. Ziel der Strategie ist es, durch effiziente Nachwuchsförderung und Leistungsorientierung die Rahmenbedingungen für Erfolge im Spitzensport zu verbessern, aber auch den Breitensport nach Kräften zu fördern, um in der Bevölkerung eine breite Bewegungskultur zu etablieren. Landeshauptmann Markus Wallner und Sportlandesrätin Barbara Schöbi-Fink zogen im Pressefoyer am Dienstag, 3. Juli, eine positive Zwischenbilanz.

„Sport – ob als Freizeitbeschäftigung oder als Leistungswettkampf – spielt in unserer Gesellschaft in vielfacher Hinsicht eine große Rolle. Er ist sowohl wirtschaftlich als auch gesundheitspolitisch ein wichtiger Faktor und er stärkt das Sozialkapital unseres Landes – Stichwort Ehrenamt“, hielt Landeshauptmann Wallner fest. Die enorme Bedeutung des Sports schlägt sich auch im Landeshaushalt nieder. Das operative Sportbudget wurde in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht. Heuer sind als Sportförderung – einschließlich Infrastruktur – 12,3 Millionen Euro veranschlagt, dazu kommen weitere Mittel aus Bedarfszuweisungen für den Bau bzw. Ausbau von Sportstätten. „Wir achten sehr genau darauf, dass das Geld direkt bei den Sportlerinnen und Sportlern bzw. bei den Vereinen und Verbänden ankommt“, betonte Wallner.

Verbesserungen bei Förderungen und Ausbildungen neben der Sportkarriere

Im Zuge der Sportstrategie 2020 wurde die Förderung für Individualsportlerinnen und -sportler auf neue Beine gestellt, um eine gezieltere Unterstützung der Athletinnen und Athleten zu ermöglichen. Auch die Richtlinien zur Förderung von Sportveranstaltungen wurden verbessert. Darüber hinaus wurden Maßnahmen gesetzt, um Sportlerinnen und Sportlern Bildungsmöglichkeiten abseits des Trainings- und Wettkampfalltags zu eröffnen. Landesrätin Schöbi-Fink verwies auf das Modell „Sport und Lehre“, das bereits von sieben jungen Talenten genützt wird. Weitere neun sollen noch heuer dazu kommen. Für Top-Athletinnen und -Athleten, die auch eine akademische Ausbildung anstreben, wird ab heuer an der FH Vorarlberg ein Betriebswirtschaftsstudium in einer für sie geeigneten Form angeboten.

Durchgängiges Konzept vom Nachwuchs bis zur Leistungsspitze

Eine große Stärke der Vorarlberger Sportstrategie liegt für Landesrätin Schöbi-Fink darin, dass sie sich nicht in Einzelmaßnahmen erschöpft, sondern einer ganzheitlichen Sichtweise folgt – gemäß den Grundprinzipien Persönlichkeitsentwicklung, Leistungsorientierung, Fokussierung auf Kernkompetenzen, Zusammenarbeit sowie Herausforderungen annehmen. Auch strukturell wurde eine sehr gute Basis gelegt, indem die Verantwortlichkeiten des Sportreferats im Landhaus und des Olympiazentrums in Dornbirn klar festgelegt sind.

Sportreferats-Leiter Michael Zangerl hob hervor, dass es ein durchgängiges sportliches Entwicklungskonzept vom Nachwuchs bis zur Spitzensportlerin bzw. zum Spitzensportler gibt. Zu den maßgeblichen strategischen Zielen, die bis 2020 erreicht werden sollen, gehören eine Steigerung der in den nationalen Nachwuchs- und Elitekadern vertretenen Sportlerinnen und Sportler aus Vorarlberg um 25 Prozent, eine Zunahme der Zahl der Kinder in den Sportvereinen sowie eine Steigerung der Managementkompetenz in den Verbänden. Insgesamt wurden 37 Strategieprojekte definiert, davon sind zwölf bereits abgeschlossen, elf in Bearbeitung, neun in der Planungsphase und lediglich fünf noch offen.

Vorarlberg >>bewegt-Angebote kommen sehr gut an

Mit Vorarlberg >>bewegt wird seit nunmehr zwölf Jahren das Thema Bewegung auch außerhalb von Sportvereinen und -verbänden in den Blickpunkt gerückt. Auch diese Landesinitiative nimmt in der Sportstrategie entsprechenden Raum ein. Die aktuellen Zahlen bestätigen erneut, dass die Angebote in der Bevölkerung sehr gut angenommen werden. So hat der Familienskitag heuer 8.150 Erwachsene und Kinder auf die Pisten gebracht. Bei den Bewegungstreffs im April und Mai wurden insgesamt 4.300 Teilnehmende gezählt. Und beim Kindermarathon in Bludenz waren 1.330 Kinder am Start, bei der Veranstaltung in Bregenz werden sogar über 2.000 junge Läuferinnen und Läufer erwartet. Mit der Aktion Wanderwochen und einem Bergerlebnistag für Familien am kommenden Sonntag, 8. Juli, gibt es auch Neuerungen im Programm.

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