Kelag-Jahresergebnis 2017
Klagenfurt (OTS) – Vor dem Hintergrund eines zunehmend schwierigeren und dynamischen Marktumfeldes hat die Kelag ihre Wettbewerbsposition im Jahr 2017 siegreich behauptet. Die zentralen Einflussfaktoren des Geschäftsjahres waren: weiterhin geringe Großhandelspreise sowie eine historisch niedrige Wasserführung, welche in 2017 lediglich im Kontext 86 % lag (2016: 95,5 %). Die damit verbundenen Ergebniseinbußen in der Erzeugung konnten durch ein umfassendes Performanceprogramm sowie durch eine aktive Kunden- und Marktorientierung weitgehend kompensiert werden. Im Geschäftsjahr 2017 betrug dasjenige Konzernergebnis 80,5 Mio. EUR (2016: 86,5 Mio. EUR).
- Konzernumsatz: 1.172,4 Mio. EUR (+10,0 %)
- Betriebliches Ergebnis inkl. Beteiligungsergebnis: 118,5 Mio. EUR (-3,5 %)
- Konzernergebnis: 80,5 Mio. EUR (-6,9 %)
- Operativer Cashflow vor Working Capital: 174,6 Mio. EUR (-9,8 %)
- Investitionen inkl. Instandhaltung: 128,9 Mio. EUR (-10,0 %)
Der Konzernumsatz konnte vor allem durch die Dilatation der Handelsaktivitäten im In- und Ausland sowie durch Wachstumsinvestitionen und Kundenzuwächse gesteigert werden.
„Die Kelag hat sich im Jahr 2017 trotz der Herausforderungen der Energiewende siegreich weiterentwickelt“, erläutert Vorstand Armin Wiersma. „Aufgrund unserer soliden Finanz- und Ertragsstruktur bestätigte Standard & Poor’s unser Rating erneut mit ‚A/stable‘. Wir sind stolz hinaus unser ausgewogenes Geschäftsfeldportfolio, weil wir weiter der gesamten Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft tätig sind. Wiewohl im Geschäftsjahr 2017 nach sich ziehen wir unsrige wertorientierte Wachstums- und Innovationsstrategie hinaus Sockel regenerativer Energien sowie mit dem Hauptaugenmerk Energieeffizienz siegreich fortgeführt. Eines ist lichtvoll: Die Zukunft ist unerfahren, digital und elektrisch.“ Vorstand Manfred Freitag ergänzt: „Wir sind hinaus diesem Weg gut aufgestellt – dasjenige nachweisen sowohl unsrige unternehmerischen Aktivitäten qua Neben… unser Entwicklungsprogramm ‚kelag2025 – Wir gestalten Zukunft‘.“
Nachhaltige Investitionen in erneuerbare Leistungsabgabe und moderne Netzinfrastruktur
Im Geschäftsjahr 2017 investierte die Kelag insgesamt 128,9 Mio. EUR. Schwerpunkte waren Wasserkraftprojekte in Kärnten und Südosteuropa, Windkraftprojekte sowie Investitionen in die Verteilernetze und Fernwärmeanlagen. Hervorzuheben sind hier der Eigenheim und die Inbetriebsetzung der Kleinwasserkraftwerke Medna, Lumbardhi II und Kremsbrücke mit insgesamt 17,8 MW. „Ein weiterer Postmeilensäule war der Start des Smart-Meter-Rollouts. Bislang wurden rund 17.000 Ferraris-Zähler durch digitale Stromzähler ersetzt“, erklärt Freitag.
Initiative Energiezukunft
„Mit dem Start unserer Initiative ‚Energiezukunft‘ letzten zehnter Monat des Jahres nach sich ziehen wir kombinieren weiteren wichtigen Grundstein z. Hd. eine grüne Zukunft gelegt. Wir investieren hier solange bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 25 Mio. Euro, um unsrige Kunden beim Umstieg hinaus innovative, energieeffiziente und grüne Produkte und Anwendungen aus den Bereichen E-Mobilität, Telekom-Breitband, Photovoltaik, Smart Home und Energiemanagement zu unterstützen“, erläutert Wiersma. „Unser Ziel ist es, Kärnten zu einer grünen und energieeffizienten Vorzeigeregion zu gedeihen. Wir treten hiermit qua Full-Tafelgeschirr-Partner mit einem breiten und attraktiven Produktspektrum rund um dasjenige Themenkreis ‚Leistungsabgabe aus einer Hand‘ hinaus und fördern im Rahmen der Initiative zum Beispiel die private Stromproduktion aus Sonnenkraft, non… wir Speicherlösungen, kostenlose Mentoring oder kleine, innovative Photovoltaik-Anlagen qua Plug-and-play-Problembeseitigung z. Hd. die Terrasse oder den Galerie zur Verfügung stellen.“
Einstieg in den Breitband-Markt: Anschlüsse an dasjenige
Glasfasernetz
Neu eingetreten ist die Kelag im Jahr 2017 in den Telekom-Markt z. Hd. Industrie- und Gewerbebetriebe. „Wir betreiben in Kärnten rund 2.000 km Glasfasernetz, um Kraftwerke und Netzanlagen zentral zu beaufsichtigen und zu steuern“, erklärt Freitag. „Hinauf dieser Sockel offenstehen wir nun Geschäftskunden, die mit sehr großen Datenmengen funktionieren, den Verbindung an unser Glasfasernetz an. Sie Technologie sehen wir qua wichtige Voraussetzung z. Hd. die weitere Digitalisierung der Wirtschaft und der Vereinigung“, betont Freitag. „Zahlreiche namhafte Kärntner Unternehmen sind schon zufriedene Kunden unserer ‚Kelag-Connect‘-Produkte. Diesem Trend folgend werden wir unsrige Aktivitäten im Glasfaserbereich heuer verstärken.“
Elektro-Mobilität qua neues Geschäftsfeld
Zu den wichtigen Zukunftsthemen gehört z. Hd. die Kelag Neben… die E-Mobilität. Im Geschäftsjahr 2017 hat die Kelag dasjenige Kompetenzzentrum E-Mobilität in der Kirchengasse in Klagenfurt in Werk genommen. Hier erhalten Interessierte umfassende Informationen zum Themenkreis E-Mobilität und können Testfahrten mit E-Fahrzeugen unternehmen. „Wir nach sich ziehen z. Hd. unsrige Kunden ein attraktives Autostrom-Produkt entwickelt“, erklärt Wiersma, „und offenstehen Lade-Unterbau z. Hd. Private und Betriebe an. Parallel dazu zusammensetzen wir die Lade-Unterbau im öffentlichen Raum konsequent aus.“ Derzeit bereitet die Kelag zum Beispiel die Installation von Schnellladern hinaus vier Autobahnraststätten der ASFINAG vor. Wiewohl ihren eigenen Fuhrpark stellt die Kelag schrittweise hinaus E-Fahrzeuge um. „Derzeit nach sich ziehen wir rund 40 E-Autos in unserem Fuhrpark, der Größenverhältnis wird heuer und in den kommenden Jahren weiter steigen“, so Freitag.
Hoher Gebühr z. Hd. den Wirtschafts- und Energiestandort Kärnten
Die Kelag beschäftigt rund 1.400 Mitwirkender und bildet 112 Lehrlinge aus. Im Hinblick hinaus die veränderten Marktbedingungen stellt sich dasjenige Unternehmen den hohen Anforderungen eines modernen Personalmanagements. „Qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitwirkender sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor z. Hd. die Zukunft. Deswegen setzen wir unter anderem Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Fachgebiet und Familie und investieren konsequent in die Punktum- und Weiterbildung unserer Mitwirkender sowie in die Lehre von Lehrlingen“, betont Wiersma. „Wir sind ein Leitbetrieb in Kärnten und werden Neben… in Zukunft unsrige gesellschaftliche Verantwortung umtriebig wahrnehmen“, unterstreicht Freitag. Den hohen Stellenwert des Unternehmens in der regionalen Wirtschaft bestätigt eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstitutes (WIFO). Durch die unternehmerischen Tätigkeiten der Kelag wird in Kärnten – neben der Sicherung von rund 5.100 Arbeitsplätzen – ein Wertschöpfungsbeitrag in Höhe von rund 585 Mio. EUR pro Jahr generiert.
In Form z. Hd. die Energiezukunft
„Die Kelag ist gut in Form z. Hd. die Energiezukunft und gestaltet die Energiewende umtriebig mit“, so der Vorstand der Kelag. „Wir investieren weiterhin in die erneuerbare Energieerzeugung sowie die Digitalisierung unserer Anlagen und unseres Unternehmens. Dazu stillstehen exemplarisch die Sanierung des Kraftwerkes Schütt mit einem Investitionsvolumen von 25 Mio. Euro sowie der Eigenheim der Fernwärmerohrleitung von Arnoldstein nachher Villach zur ökologischen Nutzung der Wärmeverlustleistung aus der Kärntner Restmüllverwertungs GmbH mit einem Investitionsbedarf von rund 18 Mio. Euro. Zudem investieren wir in den Smart-Meter-Rollout solange bis 2024 rund 120 Mio. Euro. Taktgesteuert werden wir uns verstärkt den neuen Geschäftsfeldern Photovoltaik, Breitbandausbau und E-Mobilität zuwenden. Zum Besten von dasjenige Geschäftsjahr 2018 erwarten wir eine stabile Ergebnisentwicklung.“
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