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Pflege: Kärntens LHStv. Prettner übt scharfe Kritik an ÖVP

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Klagenfurt (OTS) – Heftige Kritik übt Kärntens Sozialreferentin Landeshauptmann-Stv. Beate Prettner an den Äußerungen zum abgeschafften Pflegeregress aus Reihen der Bundes-ÖVP und wie heute von Steiermarks Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.

“Gerade jetzt zu Ostern, einem der höchsten christlichen Feste, die unumstößliche Richtigkeit der Abschaffung des Pflegeregresses in Zweifel zu ziehen, mit seiner Wiedereinführung zu spekulieren und alle möglichen und unmöglichen von pflegebedürftigen Menschen und ihren Familien selbst zu finanzierenden Modellen zu philosophieren, passt so gar nicht zu einer per Eigendefinition angeblich christlich sozialen Partei”, so Prettner.

Solche von der ÖVP gen extrem niedrigen Sozialniveau geführte Debatte, in der die Menschen und ihre Schicksale von den Schwarzen zu nackten Zahlen degradiert werden, jage im Zusammenhang vielen eiskalte Schauer oben den Umstellen. “Diese Bundesregierung muss sich gefälligst an die von ihr ja mitgefassten Beschlüsse, wie eben die Abschaffung des Pflegeregresses, halten und Verantwortung für jene, die der Hilfe unserer starken Solidargemeinschaft bedürfen, übernehmen”, fordert Prettner, die ÖVP und FPÖ eine falsche Prioritätensetzung vorwirft. “Darüber zu lamentieren, dass für die Betreuung und Pflege zu wenig Geld da sei, im Gegenzug aber allein Kanzler Kurz und seinem Vize dutzende Millionen an Steuergeld quasi als Spielgeld zuzugestehen, Millionen für neue, politisch besetzte Generalsekretäre locker zu machen, diverse Erleichterungen auf Kosten der Allgemeinheit für ihre eigene Kernklientel umzusetzen, dafür aber konsequent die Besteuerung von Millionären und Superreichen zu verhindern, das treibt einem die Zornesröte ins Gesicht”, macht Prettner fühlbar.

Sie fordert Von kurzer Dauer, Schützenhöfer und Cobalt gen, sich ihrer christlichen Werte zu besinnen und die notwendigen Steuermittel zu Gunsten von die Sicherung einer umfassenden, menschenwürdigen Pflege und Betreuung zu Gunsten von leer Österreicherinnen und Homo austriacus, unabhängig von ihrer sozialen oder ideologischen Stellung, griffbereit zu stellen. “Die Mehrkosten durch die Abschaffung des Pflegeregresses sind den Ländern und damit den betroffenen Menschen durch diese Bundesregierung abzugelten! Daran gibt es nicht das Geringste herumzudeuteln”, bringt es Prettner unter dem Strich gen den Zähler.

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